MUSIK 8: Ein historischer Musiker: JOHANN SEBASTIAN BACH
Erstellt von Wolfgang Baumann, L - Hauptschule Burgkirchen a.d. Alz
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Wann und wo wurde Johann Sebastian Bach geboren?
Am 21.03.1685 in Eisenach.
Am 27. Januar 1756 in Salzburg.
Am 23.01.1689 in Lüneburg.
Am 28.02.1785 in Arnstadt.
Welcher Schicksalsschlag ereignete sich als Johann Sebastian Bach 9 Jahre alt war?
Er ließ beim Üben die wertvolle Geige seines Vaters fallen. Dabei wurde sie komplett zerstört.
Binnen weniger Monate starben seine beiden Eltern.
Seine Schwester erkrankte schwer und starb binnen weniger Wochen.
Er erkrankte schwer und seine Überlebenschancen waren äußerst gering.
Welchen Beruf hatte der Vater von Johann Sebastian Bach?
Bachs Vater war Organist und Kantor von Beruf.
Bachs Vater war Trompeter und Stadtmusicus von Beruf.
Bachs Vater war Geiger und Posaunist von Beruf.
Bachs Vater war Sänger und Flötist von Beruf.
Was geschah nach dem Schicksalsschlag mit ihm?
Seine ältere Schwester nahm ihn zu sich und kümmerte sich um seine weitere Schulbildung.
Sein älterer Bruder, der Organist in Ohrdruf war, nahm ihn zu sich und lehrte ihn das Klavichord.
Sein Onkel, der Trompeter und Stadtmusicus in Köln war, nahm ihn zu sich und lehrte ihn Violine.
Sein Großvater, der Organist in Arnstadt war, nahm ihn zu sich und lehrte ihn Orgel.
Als Johann Sebastian Bach 15 Jahre alt war, verließ er seinen Bruder. Wohin führte ihn sein Weg?
Johann Sebastian Bach trat 1700 in das Internat in Lüneburg ein, welches arme Knaben mit guter Stimme unentgeltlich aufnahm.
Johann Sebastian Bach trat 1710 in das Internat in Lüneburg ein, welches arme Knaben mit guter Stimme unentgeltlich aufnahm.
Johann Sebastian Bach trat 1700 in das Internat in Celle ein, welches arme Knaben mit guter Stimme unentgeltlich aufnahm.
Johann Sebastian Bach trat 1705 in das Internat in Weimar ein, welches arme Knaben mit guter Stimme unentgeltlich aufnahm.
Mit wie viel Jahren verließ Johann Sebastian Bach das Internat in Lüneburg?
Mit 16 Jahren.
Mit 17 Jahren.
Mit 18 Jahren.
Mit 19 Jahren.
In welchem Jahr verließ Johann Sebastian Bach das Internat in Lüneburg? Tipp die Jahreszahl ein!
1702
Wohin führte Johann Sebastian Bachs weiterer Weg nach seinem Austritt aus dem Internat in Lüneburg?
Johann Sebastian Bachs weiterer Weg führte ihn nach Weimar. Dort nahm er als Lakai und Geiger eine Stelle am Hofe von Herzog Johann Ernst an.
Johann Sebastian Bachs weiterer Weg führte ihn nach Dresden. Dort nahm er als Lakai und Geiger eine Stelle am Hofe von König Friedemann Ernst an.
Johann Sebastian Bachs weiterer Weg führte ihn nach Leipzig. Dort nahm er als Lakai und Geiger eine Stelle am Hofe von Herzog Ernst Johann an.
Johann Sebastian Bachs weiterer Weg führte ihn nach Hannover. Dort nahm er als Lakai und Geiger eine Stelle am Hofe von König Ernst Johann an.
Was ereignete sich 1703 in Johann Sebastian Bachs Leben?
Er wurde Organist am Hofe Friedrich des Großen in Berlin.
Er wurde Organist an der Alten Kirche zu Köthen.
Er wurde Organist am Dom zu Weimar.
Er wurde Organist an der Neuen Kirche zu Arnstadt.
Was ereignete sich während seiner Zeit in Arnstadt?
Johann Sebastian Bach hatte immer wieder Ärger mit seinem Vorgesetzten, weil er nicht mit den Chorschülern auskam und die Lieder im Gottesdienst nicht im gewohnten Stil an der Orgel begleitete.
Johann Sebastian Bach hatte immer wieder Ärger mit seiner Frau, weil ständig komponierte und kaum Zeit für sie hatte.
Johann Sebastian Bach hatte immer wieder Ärger mit seinem Vorgesetzten, weil er kaum komponierte und oftmals seinen Orgeldienst am Sonntag nicht angetreten hat.
Johann Sebastian Bach hatte immer wieder Ärger mit seiner Frau, weil er ihr ständig das Haushaltsgeld gekürzt hat.
Das Jahr 1707 war für Johann Sebastian Bach nicht nur beruflich, sondern auch privat wichtig. Warum?
1707 trat er eine Organistenstelle in Mühlhausen an und heiratete zudem seinen Kusine Maria Barbara.
1707 trat er eine Organistenstelle in Köthen an und heiratete zudem seinen Kusine Anna Magdalena.
1707 trat er eine Organistenstelle in Eisenach an und heiratete zudem seinen Kusine Friederike Maria.
1707 trat er eine Organistenstelle in Arnstadt an und heiratete zudem seinen Kusine Wilhelmine Barbara Maria.
1708 hatte Johann Sebastian Bach 2 Gründe um von Mühlhausen wegzugehen. Welche?
Dem Pastor gefiel sein modernes Orgelspiel nicht. J.S. Bach erhielt das Angebot in Weimar Hoforganist zu werden.
Seiner Frau gefiel es nicht mehr dort. J.S. Bach erhielt das Angebot in Arnstadt Hoforganist zu werden.
Der Pastor, der an sich Bachs Orgelspiel mochte, beklagte sich ständig bei ihm, dass er zu wenig und zu modern komponierte. J.S. Bach erhielt das Angebot am Königshof in Berlin Kapellmeister zu werden.
Seine Frau - eine gebürtige Lübeckerin - wollte unbedingt wieder in Lübeck wohnen. J.S. Bach erhielt das Angebot in Lübeck Domorganist zu werden.
Was war für Johann Sebastian Bach als Organist in Weimar, im Vergleich zu seinen Stellen in Arnstadt und Mühlhausen anders?
Der Herzog von Weimar bewunderte die Gesangskünste von Bachs Frau und bezahlte den beiden eine stolze Summe dafür, dass J.S.Bach sonntags, während des Gottesdienstes, seine Frau auf der Orgel begleitete.
Der Herzog von Weimar bewunderte Bachs Orgelspiel und ließ ihm alle Freiheiten beim Komponieren.
Der Herzog von Weimar bewunderte Bachs Talent als Dirigent und als Cantor (=Vorsänger beim Gottesdienst).
Johann Sebastian Bach war in Weimar lange Jahre glücklich. Warum zog er im Jahr 1717 dennoch von Weimar weg?
Seiner Frau gefiel das Leben in Weimar nicht mehr. Sie wollte unbedingt nach Eisenach.
Johann Sebastian Bach wollte, dass seine Kinder in der Großstadt aufwachsen, wo er mehr Bildungsmöglichkeiten für sie sah. Weimar war zu dieser Zeit tiefste Provinz.
Als der ihm vorgesetzte Kapellmeister verstarb, erwartete Bach, dessen Stelle zu erhalten. Da dies nicht der Fall war, sah er sich enttäuscht nach einer anderen Stelle um.
Johann Sebastian Bach hatte ständig Ärger mit dem Herzog, weil dieser ihm keine Freiheiten beim Komponieren gewähren wollte.
Im Jahr 1717 zog J.S. Bach von Weimar weg. Wohin zog er und warum?
J.S. Bach zog nach Arnstadt, weil er vom Fürsten Luitpold von Anhalt-Anrstadt eine Stelle als Hoforganist angeboten bekam.
J.S. Bach zog nach München, weil er vom König Ludwig II. von Bayern eine Stelle als Chordirigent an der Liebfrauenkirche angeboten bekam.
J.S. Bach zog nach Köthen, weil er vom Fürsten Leopold von Anhalt aus Köthen eine Stelle als Hofkapellmeister angeboten bekam.
J.S. Bach zog nach Dresden, weil er vom Fürsten Ferdinand von Anhalt-Dresden eine Stelle als Domorganist angeboten bekam.
In Köthen kamen neue Aufgaben auf Johann Sebastian Bach zu. Welche Erwartungen hatte man an ihn?
Man erwartete von Bach Musik zur Unterhaltung des Fürsten.
Man erwartete von Bach Musik, dass er in Köthen eine Orgel-Schule zur Ausbildung des Musiker-Nachwuchses errichten sollte. Die Gelder dafür wurden ihm vom Fürsten in Aussicht gestellt.
Man erwartete von Bach Musik zu den sonntäglichen Gottesdiensten.
Man erwartete von Bach, dass er Musik für die Unterhaltung der Bürger komponieren sollte. Köthen war zu Bachs Zeiten eine aufstrebende Kleinstadt, die Bürger anziehen wollte.
Welche 2 berühmten Werke hat Bach während seiner Zeit in Köthen komponiert?
"Die Jupitersinfonie", "Eine kleine Nachtmusik"
"Die Schicksalssinfonie", "Für Elise"
"Die Wassermusik", "Die Feuerwerksmusik"
"Das wohltemperierte Klavier", "Die 6 Brandenburgischen Konzerte"
Johann Sebastian Bach begleitete seinen Fürsten auch zu dessen Kuraufenthalten. Was ereignete sich im Jahr 1720?
Bachs Frau verstarb und ließ vier Kinder im Alter von 11, 9, 6 und 5 Jahren zurück.
Bachs Frau ließ sich von ihm scheiden, weil er ständig mit seinem Fürsten unterwegs und kaum zu Hause war.
Bachs ältester Sohn heiratete, während der Abwesenheit seines Vaters, eine untalentierte junge Sängerin, die er nach Ansicht seines Vaters nie hätte heiraten dürfen.
Während des Kuraufenthalts verstarb der Fürst, Bach hatte keinen Arbeitgeber mehr und musste sich erneut um eine neue Stelle umsehen.
In welchem Jahr heiratete Johann Sebastian Bach erneut und wen?
1722 heiratete Bach die Organistin Barbara Maria Wilcke.
1725 heiratete Bach die Geigerin Sophia Agathe Wilmcke.
1720 heiratete Bach die Pianistin Theresa-Friederika Willmers.
1721 heiratete Bach die Sängerin Anna Magdalena Wilcken.
In welchem Jahr verließ Bach Köthen? Welche Stelle hat er wo als nächstes angetreten?
1720 verließ Bach Köthen. Bach trat die Stelle als Domorganist in Berlin an.
1721 verließ Bach Köthen. Bach trat die Stelle als Hofkapellmeister in Weimar an.
1722 verließ Bach Köthen. Bach trat die Stelle als Hoforganist in Arnstadt an.
1723 verließ Bach Köthen. Bach trat die Stelle als Thomaskantor in Leipzig an.
Welche 2 weitere große Werke hat Johann Sebastian Bach während seiner Zeit in Leipzig komponiert?
"Die Sinfonie mit dem Paukenschlag", "Kaiserquartett"
"Das musikalische Opfer", "Die Kunst der Fuge"
"Ungarische Tänze" "Ein deutsches Requiem"
"Carmina burana", "Die Kluge"
In welchem Jahr ist Bach wo verstorben? Wie alt wurde er?
Bach verstarb am 28.5.1760 in Dresden. Er wurde 67 Jahre alt.
Bach verstarb am 28.7.1750 in Leipzig. Er wurde 65 Jahre alt.
Bach verstarb am 28.6.1755 in Arnstadt. Er wurde 69 Jahre alt.
Bach verstarb am 28.3.1753 in Weimar. Er wurde 69 Jahre alt.